Das Mammakarzinom und die genetische BRCA1/2-Testung in der klinischen Routine: warum, wann und für wen?
Michael P. Lux, Peter A. Fasching · Senologie - Zeitschrift für Mammadiagnostik und -therapie · 2023 · Heft 04 · S. 292-302
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungPathogene Varianten der Tumorsuppressorgene BRCA1 und BRCA2 sind für den Großteil der hereditären Mammakarzinome verantwortlich und gewinnen zunehmend an Bedeutung für die Bestimmung der Eignung einer zielgerichteten Therapie mit Inhibitoren der Poly-ADP-Ribose-Polymerasen (PARPi). Patient*innen mit einem HER2-negativen Mammakarzinom und BRCA1/2-Keimbahnmutation können deutlich von einer PARPi-Therapie profitieren, und die Ergebnisse der Zulassungsstudien OlympiAD und EMBRACA aus der fortgeschrittenen Therapiesituation wurden kürzlich mit den aktuellen OlympiA-Daten für die Therapie von Patient*in…