Behandlung schwerer Schlafmittelvergiftungen durch extrakorporale Hämoperfusion
B. Grabensee, Th. Königshausen, E. Schnurr · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1976 · Heft 05 · S. 158-162
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Vier Patienten mit schwerster Schlafmittelintoxikation, zweimal nach suizidaler Einnahme von Barbital, einmal von Barbital, Methaqualon und Carbromal sowie einmal von Carbromal wurden mit sechs Hämoperfusionen über aktivierte Kohle behandelt. Bei drei Patienten wurde eine schnelle Besserung der Bewußtseinslage erzielt; es kam zu völliger Restitution. Eine Patientin starb im zerebralen Koma infolge totaler akuter Hirnerweichung bei Zustand nach Hypoxie. Ernsthafte Komplikationen von seiten der Hämoperfusion traten bei keinem Patienten auf. Bei sachgemäßer Anwendung stellt die Hämoperfusion über ak…