Anti-D-Hyperimmunglobulin intravenös nach Transfusionsfehler
A. Wegmann, H. Hübner, H. Erb · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1976 · Heft 37 · S. 1354-1356
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine 27jährige Patientin – Blutgruppe 0, rhesusnegativ (ccddee) – erhielt anläßlich einer notfallmäßigen Kürettage 620 ml 0-rhesuspositives Blut (310 ml CCD.ee + 310 ml CcD.Ee). 16 Stunden nach dieser Fehltransfusion wurde die Rh-Prophylaxe mit einer intravenösen Infusion von Anti-D-Hyperimmunglobulin eingeleitet. Die Anti-D-Dosis betrug 8000 μg (13 μg/ml Blut), welche inne rhalb von 14 Stunden unter strenger klinischer Überwachung infundiert wurde (570 μg/h). Das 10%ige Immunglobulinpräparat wurde 20fach verdünnt. Im Verlauf waren Puls und Blutdruck nur geringfügig verändert. Es kam zu Fieberans…