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Das »Locked-in«-Syndrom: Pseudokoma bei Basilaristhrombose

K. A. Flügel, H. H. Fuchs, K.-F. Druschky · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1977 · Heft 13 · S. 465-470

Dokument
889916
CareLit-ID
Jahr
1977
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
K. A. Flügel, H. H. Fuchs, K.-F. Druschky
Ausgabe
Heft 13 / 1977
Jahrgang 102
Seiten
465-470
Erschienen: 1977-04-01 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Bei pontinen Läsionen mit Tetraplegie und Hirnnervenstörungen einschließlich Trismus und mit Sprechunfähigkeit können die lähmungsbedingte Reaktionslosigkeit und Akinese als Koma fehlgedeutet werden. Bei diesem »Pseudokoma« infolge eines pontinen Querschnittssyndroms kann das Bewußtsein völlig ungestört sein oder eine nur relativ geringgradige Funktionspsychose bestehen. Das erklärt die Diskrepanz zwischen der vermeintlichen Bewußtlosigkeit und einem relativ unauffälligen EEG. Der Begriff »Locked-in«-Syndrom bezeichnet das Unvermögen, sich spontan verständlich zu machen (»Eingeschlossensein«). Da…

Schlagworte

DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift