Beitrag zur Ätiologie der »reversiblen hepatischen Dysfunktion« (Stauffer-Syndrom) bei Nierentumoren*
G. Girmann, M. Gratzl, H. Pees, H.-B. v. Seebach, P. G. Scheurlen · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1975 · Heft 10 · S. 480-484
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einem 47jährigen Patienten mit Hypernephrom und Hepatomegalie ohne autoptisch nachweisbare Lebermetastasen fanden sich die als »reversible hepatische Dysfunktion« (Stauffer-Syndrom) beschriebenen biochemischen Veränderungen, insbesondere eine isolierte Erhöhung der alkalischen Phosphatase und eine Verlängerung der Thromboplastinzeit. Es ließ sich nachweisen, daß die alkalische Phosphatase des Serums biochemisch von dem plazentaren Isoenzym (Regan-Enzym) nicht zu unterscheiden war. Die Verlängerung der Thromboplastinzeit konnte durch den Nachweis zirkulierender Fibrinogenspaltprodukte erklärt…