Zur Bedeutung des Makrophagen-Elektrophorese-Mobilitätstests für die Diagnostik der Geschwülste des Zentralnervensystems
H. Meyer-Rienecker, H. L. Jenssen, H. Köhler, J. K. Günther · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1975 · Heft 11 · S. 538-543
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Mit dem Makrophagen-Elektrophorese-Mobilitäts-(MEM-)Test nach Field und Caspary ist der von spezifisch sensibilisierten Blutlymphozyten nach Inkubation mit dem homologen Antigen produzierte »macrophage-slowing factor« (MSF) nachweisbar. Neben anderen Erkrankungen mit einer zellulären Immunreaktion, wie der multiplen Sklerose, zeigen maligne Neoplasmen eine Reduktion der Makrophagenmobilität in der Zellelektrophorese. Von 33 Tumoren im Bereich des Zentralnervensystems ergab sich bei 30 eine signifikante Hemmung im MEM-Test. Dabei erbrachten die Glioblastome, Astrozytome, Spongioblastome, Ependymom…