Der Dünndarmersatzmagen
H. Brünner, P. Kempf · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1975 · Heft 19 · S. 1044-1047
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Beim Magenmalignom hat in der operativen Therapie die Radikalität den Vorrang. Dennoch müssen die pathophysiologischen Auswirkungen intraoperativ berücksichtigt werden. Durch Interposition einer 35 cm langen Jejunalschlinge wird ein Ersatzmagen geschaffen, der weitgehend die Ursachen der agastrischen Syndrome verhütet. Von 1971 bis 1974 wurde bei 51 Patienten nach totaler Gastrektomie eine Dünndarmersatzplastik nach Longmire-Gütgemann mit gutem Erfolg ausgeführt. Konstante Gewichtszunahmen von 2,5—22 kg wurden beobachtet. Postoperativ starben fünf Patienten.