Rhesus-Inkompatibilität und Anti-D-Prophylaxe im Raum Düsseldorf
U. Göbel, M. Haering, J. Fertmann, H. v. Voss, C. Petrich · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1975 · Heft 40 · S. 2010-2013
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Von 116 120 Kindern, die in den Jahren 1964 bis 1973 geboren wurden, wiesen 512 (0,44%) einen therapiebedürftigen M. haemolyticus neonatorum durch irreguläre Antikörper auf. Während die Häufigkeit von 1964 bis 1970 bei 0,42 bis 0,56% lag, kam es von 1971 bis 1973 zu einem Abfall auf 0,28%. Demnach ist die Anti-D-Prophylaxe ab 1971 wirksam geworden. Die auch nach 1971 aufgetretenen Erkrankungen sind hauptsächlich durch Schwangerschaften zu erklären, die vor 1971 stattgefunden haben. Daneben kommen Aborte, Sensibilisierungen während der ersten Schwangerschaft, aber auch Bluttransfusionen als Ursach…