Pathologisch-anatomische Folgen der Leberkeilexzision*
B. Helpap · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1973 · Heft 03 · S. 81-85
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Leberkeilexzision ist eine weitverbreitete diagnostische Methode. Über die Folgen eines derartigen Eingriffes beim Menschen ist jedoch nur wenig bekannt. In vergleichenden Untersuchungen an menschlichen und tierischen Lebern nach Keilexzision wurden die Wundheilungsabläufe und die möglichen Komplikationen aufgezeigt. Bei komplikationslosem Verlauf wird der Parenchymdefekt nach 6 bis 8 Wochen von einem Narbengewebe ersetzt. Eine nennenswerte epitheliale Reparation findet nicht statt. Das zum Wundverschluß benutzte Nahtmaterial, zumeist chromiertes Catgut, wird weitgehend resorbiert. Gegenüber…