Verlängerte Schwangerschaftsdauer und Placentadysfunktion. II. Therapie und Prognose bei den Geburtsjahrgängen 1955-1966
A. Bolte, K. D. Bachmann, G. Strothmann · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1972 · Heft 18 · S. 730-733
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nach Auslese durch fetale Elektrokardiographie kann bei rund zwei Drittel der Schwangerschaften mit überschrittenem Geburtstermin ohne Risiko abgewartet werden, in rund einem Drittel der Fälle ist die Schwangerschaftsbeendigung angezeigt; sie soll möglichst erfolgen, bevor Symptome der Placentadysfunktion auftreten. Als wirkungsvolle Methoden zur Geburtseinleitung haben sich Muttermunddehnung und Ablösung des unteren Eipols erwiesen. Geburtshilfliche Operationen sind nach verlängerter Schwangerschaftsdauer nur wenig häufiger als nach normaler Tragzeit, werden aber bei Zeichen der Placentadysfunkt…