CareLit Fachartikel

Die infrarotspektroskopische Harnsteinanalyse

A. Hesse, H.-J. Schneider, E. Hienzsch · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1972 · Heft 44 · S. 1694-1701

Dokument
890153
CareLit-ID
Jahr
1972
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
A. Hesse, H.-J. Schneider, E. Hienzsch
Ausgabe
Heft 44 / 1972
Jahrgang 97
Seiten
1694-1701
Erschienen: 1972-11-03 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung 2000 Harnsteine wurden infrarotspektroskopisch untersucht. Die Auswertung erfolgte anhand entsprechender Vergleichsspektren der reinen Substanzen oder der Gemische. Als Hauptbestandteile fanden sich Harnsäure (16,2%), Harnsäuredihydrat (2,5%), Ammoniumurat (0,9%), Cystin (0,5%), Eiweiß (1,7%), Whewellit (48,5%), Weddellit (17,5%) Struvit (8,8%), Carbonatapatit (6,8%), Apatit (2,2%), Brushit (0,2%), Fälschungen (1,2%). 898 Steine (45%) bestanden aus Gemischen, deren Anteil am Steinaufbau über 10% betrug; insgesamt ist bei der Auswertung von Infrarotspektren mit 75-80% Mischsteinen zu rechnen. Die…

Schlagworte

DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift