Dermatomyositis – Indikation für Immunsuppressiva?
K. Chlud, E. Lechner · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1972 · Heft 50 · S. 1943-1945
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine 56jährige Frau, die an histologisch gesicherter generalisierter Dermatomyositis leidet, wird seit 4œ Jahren mit Azathioprin oral behandelt. Vergleichende Biopsien aus dem M. pectoralis ließen nach 28tägiger Einnahme von insgesamt 3,3 g Azathioprin eine Verminderung ursprünglich dichter, lymphozytärer, perivaskulärer Infiltrate erkennen. Gleichzeitig besserte sich der klinische Zustand und normalisierten sich die Laboratoriumsbefunde. Während der anschließenden Langzeitbeobachtung erwies sich Azathioprin in Tagesdosen von 50 bis 150 mg als gut verträglich und für die Kranke unentbehrlich: Ein…