CareLit Fachartikel

Hämodialyse bei Schlafmittelvergiftungen

H. von Baeyer, H. Kunst, J. Freiberg, K. D. Grosser, H. G. Sieberth · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1974 · Heft 05 · S. 189-197

Dokument
890162
CareLit-ID
Jahr
1974
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
H. von Baeyer, H. Kunst, J. Freiberg, K. D. Grosser, H. G. Sieberth
Ausgabe
Heft 05 / 1974
Jahrgang 99
Seiten
189-197
Erschienen: 1974-02-01 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Von 1965 bis 1972 wurden 6642 Suizidversuche mit Medikamenten behandelt. Eine Hämodialyse wurde bei 0,5% dieser Fälle (n = 35) durchgeführt. Die Letalität bei dialysierten Vergiftungen betrug etwa 50%. Das Auftreten einer akuten Niereninsuffizienz verschlechtert die Prognose der dialysebedürftigen Vergiftungsfälle nicht. Mit der Hämodialyse lassen sich Intoxikationen auch mit extrem hohen Dosen von gut dialysablen Hypnotika erfolgreich behandeln. Eine Dialyse ist auch bei Kombinationspräparaten indiziert, wenn mindestens eine gut dialysable Komponente enthalten ist. Der Therapieerfolg hängt wesen…

Schlagworte

DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift