Impfschutz und Krankenhaus
Arthur Schloßmann · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1931 · Heft 46 · S. 1921-1924
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 1. Die Verhütung der Verbreitung von eingeschleppten Pockenfällen erheischt eine möglichst weitgehende Feiung der mit dem ersten Kranken in Berührung kommenden Personen, insbesondere also der ärztlichen, pflegerischen und übrigen Angestellten der Krankenhäuser. 2. Die Dauer des Pockenschutzes nach der Impfung ist im allgemeinen nicht so langdauernd, als man früher angenommen hat. 3. Etwa 2/3 des deutschen Volkes haben heute keinen genügenden Pockenschutz durch Vakzination. Es sind daher alle übrigen Maßnahmen heranzuziehen, mit denen man Seuchen erfahrungsgemäß mit Erfolg verhüten und unterdrücke…