CareLit Fachartikel

Zur Urotropinbehandlung der eitrigen Meningitis und über die dabei beobachteten Blasen- und Nierenschäden

Wilhelm Schreyer · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1928 · Heft 25 · S. 1036-1039

Dokument
890379
CareLit-ID
Jahr
1928
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
Wilhelm Schreyer
Ausgabe
Heft 25 / 1928
Jahrgang 54
Seiten
1036-1039
Erschienen: 1928-06-22 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Intravenöse Urotropinmedikation in hohen Dosen hat bei eitriger Meningitis gute Wirkung. Urotropin in hohen Dosen macht in einem Viertel der Fälle hämorrhagische Cystitis, bei einigen wenigen Fällen eine Nierenreizung reïntransitorischer Art und im Ausnahmefalle eine echte Glomerulonephritis. Man soll daher Urotropin bei Auftreten von Albuminurie, Zylindrurie oder Hämaturie absetzen. Nur bei der gefährlichen eitrigen Meningitis kann man es auch in diesen Fällen weitergeben.

Schlagworte

DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift