Zur Klinik der Thrombangitis obliterans1
H. Gesenius, H. Gansau · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1950 · Heft 01 · S. 64-76
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nach Auswertung von 100 Krankenblättern gefäßkranker zum Kriegdienst eingezogener Männer wird auf die bedingte Verwendbarkeit des Arteriogramms zur Trennung arteriosklerotischer von endangitischen Gefäßverschlüssen eingegangen. Mit Hilfe der Aortographie läßt sich zeigen, daß ebenso wie die Beingefäße auch die Beckengefäße von Gefäßschäden betroffen werden. Trotz einseitiger, ja sogar doppelseitiger Iliacaobliteration können die Kranken noch arbeitsfähig sein. Ja, die hochsitzenden Gefäßschäden führen wahrscheinlich weniger leicht zur Gangrän der Beine als die im Knie und Unterschenkel lokalisier…