CareLit Fachartikel

Systemisches Denken, subjektive Befunde und das diagnostische „Schubladendenken“ bei ME/CFS – Eine vorwiegend qualitative Public-Health-Studie aus Patientensicht

Lotte Habermann-Horstmeier, Lukas Maximilian Horstmeier · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2024 · Heft 04 · S. e19-e36

Dokument
891308
CareLit-ID
Jahr
2024
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
Lotte Habermann-Horstmeier, Lukas Maximilian Horstmeier
Ausgabe
Heft 04 / 2024
Jahrgang 149
Seiten
e19-e36
Erschienen: 2024-02-01 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Hintergrund ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom) ist eine vorwiegend als neuroimmunologische Multisystem-Erkrankung betrachtete Krankheit, die vielen Ärzt*innen in Deutschland noch immer unbekannt ist oder die von ihnen als psychosomatische Erkrankung eingeordnet wird. ME/CFS-Patient*innen berichten von den aus ihrer Sicht erheblichen Defiziten hinsichtlich der ärztlichen Behandlung und einer als problematisch empfundenen Arzt-Patienten-Beziehung (AP-Beziehung). Ziel der vorliegenden Studie ist es, aus Sicht der Betroffenen den Ablauf der Diagnosefindung als einen wic…

Schlagworte

Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom Diagnostische Schubladen Fehldiagnose systemisches ärztliches Denken subjektive Befunde subjective findings myalgic encephalomyelitis/chronic fatigue syndrome diagnostic pigeonholes misdiagnosis systemic medical thinking DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift