Anatomische und technische Möglichkeiten der intravenösen Infusionsbehandlung*
H. D. Schulte · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1969 · Heft 36 · S. 1793-1798
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die günstigste Form der kurzzeitigen Infusionsbehandlung besteht in der intermittierenden intravenösen Infusion über 12 Stunden pro Tag mit kurzen Metallkanülen. Eine Venenpunktionsstelle soll nicht länger als 48 Stunden benutzt werden. Relativ gute Erfahrungen wurden bei zahlreichen Thoraxeingriffen mit der Venae sectio der Vena saphena magna vor dem Innenknöchel gesammelt, wenn die Infusionsdauer 48 Stunden nicht überschreitet. Diese Methode ist heute weitgehend durch das Intrakatheter-System (Steriven) verdrängt. Der Vena-cava-Katheter wird nicht mehr als »ultima ratio« angesehen, sondern früh…