Über X-chromosomale Zahlabweichungen, insbesondere Mosaike, bei Anstaltspatienten*
J. Hessing, A. Kabarity, H. Schade · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1969 · Heft 52 · S. 2675-2678
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Zur Feststellung der Häufigkeit X-chromosomaler Zahlabweichungen unter Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen wurde bei 1276 Hospitalisierten der Chromatinbefund aus Mundschleimhautepithelien bestimmt und bei Fällen mit pathologischem Chromatinbefund zur Sicherung der Diagnose die Chromosomenuntersuchung angeschlossen. Bei einer Gruppe von Patienten mit nichtfamiliärem Schwachsinn, bei dem auch eine exogene Ursache nicht nachweisbar war, wurde unter 164 Männern keine, unter 105 Frauen zweimal eine X-chromosomale Zahlabweichung gefunden. Von 599 Patienten mit Epilepsie unklarer Genese haben ru…