Störungen nach Magenresektion
N. Henning, G. Berg, H. Wüst, G. Zeitler · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1966 · Heft 18 · S. 843-847
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der Anteil der Magenresezierten unter den Patienten der Erlanger Klinik liegt bei 40 bis 45 Fällen pro Jahr, das sind 1% aller Krankenhausaufnahmen. Nachuntersuchungen an 126 Fällen ergaben, daß bei diesen Kranken das durchschnittliche Gewichtsdefizit 11,5 kg beträgt. In 4% fand sich ein Ulcus pepticum. Eine beschleunigte Entleerung wurde in 20%, eine Sturzentleerung in 8% der Fälle beobachtet. Das postalimentäre Früh- und Spätsyndrom fand sich in 10% der Fälle, bei Berücksichtigung eines hohen Blutzuckeranstiegs mit nachfolgender Hyperglykämie sogar in 26%. Die Häufigkeit der atrophischen Gastri…