Die Behandlung der chologenen Diarrhoe und Steatorrhoe des enteralen Gallensäureverlustsyndroms mit Cholestyramin und mittelkettigen Triglyceriden
K. Sickinger · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1969 · Heft 22 · S. 1151-1157
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Von drei Patienten hatten zwei eine ausgesprochen schwere, medikamentös kaum zu beeinflussende chologene Diarrhoe nach Ileumresektion bzw. -ausschaltung. In typischer Weise trat die Diarrhoe direkt im Anschluß an die Operation auf, es bestanden Tenesmen; die Stuhlentleerungen ließen in der zweiten Tageshälfte nach. Ein Patient hatte nach Ileumresektion nur ein erhöhtes Stuhlgewicht und eine Neigung zu Durchfällen. Bei allen drei Patienten war das Serum-Cholesterin niedrig, der Schilling-Test fiel pathologisch aus. Unter Gaben des gallensäurenbindenden Cholestyramin in einer Tagesdosis von 12 g gi…