Antikörpernachweis und quantitatives Serumeiweißbild bei Postkardiotomie- und Myokardinfarktspätsyndrom*
G. W. Bachmann, W. Rapp · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1969 · Heft 26 · S. 1352-1355
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Von 120 Infarktkranken entwickelte sich bei vier im Krankheitsablauf ein Myokardinfarktspätsyndrom, bei neun von 60 Patienten mit erworbenen und angeborenen Herzfehlern kam es postoperativ zu einem Postkardiotomiesyndrom. Beide Syndrome traten vereinzelt rezidivierend auf. Der fluoreszenz-serologische Nachweis von Antikörpern gelang in allen Fällen. Der Titerverlauf zeigte enge Relation zum Syndromablauf. Auf dem Höhepunkt der klinischen Symptomatik ergab die differenzierte quantitative Bestimmung von Serumproteinen Vermehrung von IgM, β1A/C-Globulin und IgG. Diese zum Teil vorläufigen Ergebnisse…