Die qualitative und quantitative Erfassung von portokavalen Shuntverbindungen
A. Tsakiris, A. Bühlmann · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1962 · Heft 21 · S. 1101-1107
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird über zwei Methoden berichtet, die die Erfassung von portokavalen Shuntverbindungen erlauben. Normalerweise wird intralienal injiziertes Noradrenalin in der Leber weitgehend inaktiviert, die Verabreichung auch von recht massiven Dosen führt zu keiner Beeinflussung des peripheren Blutdruckes. Sind dagegen portokavale Kollateralbahnen vorhanden, so kommt es zu einer Erhöhung des arteriellen Blutdruckes. Aus der dazu erforderlichen Dosis, und der Erhöhung des Systemblutdruckes kann grob die Menge der über die Kollateralen fließenden Blutmenge geschätzt werden. Die Methode wurde bei Normalpers…