Klinische Untersuchungen zur Ätiologie menschlicher Mißbildungen*
H. A. Krone · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1963 · Heft 12 · S. 567-576
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nach einer kurzen Stellungnahme zur Häufigkeit menschlicher Mißbildungen und zur sogenannten Thalidomid-Embryopathie wird durch klinische und morphologische Untersuchungen zu klären versucht, welche teratogenetische Bedeutung, vor allem den peristatischen Faktoren, das heißt den nicht genbedingten Störungen von seiten der Umwelt, insbesondere den Eibettstörungen, für die Pathologie der Pränatalentwicklung des Menschen zukommt. Das bekannteste klinische Beispiel für eine Eibettstörung ist die Extrauteringravidität. Bei der histologischen Auswertung von 300 Tubargraviditäten fanden sich in 50% der…