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Wie kommt es zu Vergiftungsunfällen im Kindesalter?

Gustav-Adolf von Harnack, Christel Onnasch · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1960 · Heft 36 · S. 1577-1580

Dokument
891786
CareLit-ID
Jahr
1960
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
Gustav-Adolf von Harnack, Christel Onnasch
Ausgabe
Heft 36 / 1960
Jahrgang 85
Seiten
1577-1580
Erschienen: 1960-09-02 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung In Hamburg ereigneten sich in 5 Jahren (1954—1958) 401 Vergiftungsunfälle bei Kindern, davon 7 mit tödlichem Ausgang. Das Risiko für ein Hamburger Kind, einmal während seiner Kindheit eine Vergiftung zu erleiden, errechnet sich mit 1:230. Von den 401 Vergiftungsunfällen kamen 343 durch eigene Initiative des Kindes zustande. Unter diesen Kindern befanden sich 80% im 2.—4. Lebensjahr, 64% waren Knaben. 150 Hausbesuche gaben über die Bedingungen Auskunft, unter welchen es zu Vergiftungsunfällen kommt. Kinderreiche Familien sind häufiger betroffen als Familien mit nur einem Kinde. Oft handelt es sich…

Schlagworte

DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift