Neuentwicklung der Chirurgie der Otosklerose
L. Rüedi · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1961 · Heft 48 · S. 2305-2309
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die klassische Bogengangsfensterung setzt eine normale oder nur wenig veränderte Knochenleitung voraus. Der unvermeidliche, operativ bedingte Schalleitungsverlust beträgt im Sprachfrequenzbereich etwa 25 Dezibel. Das bogengangsfenestrierte Ohr muß regelmäßig gereinigt werden. In 541 an der Zürcher Klinik zweizeitig operierten Otosklerosefällen ist in 81% ein für praktische Ansprüche genügendes Gehör erzielt worden. Nach 6 Jahren ist der anfängliche Hörgewinn noch in 50% der Fälle vorhanden. Durch die Mobilisation des Stapes wird bestenfalls ein normales Gehör gewonnen, ohne sichtbare Veränderunge…