Klinik und konservative Therapie einer Nierenvenenthrombose
J. Moeller · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1961 · Heft 52 · S. 2535-2537
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird über eine einseitige Nierenvenenthrombose berichtet, die mit Hämaturie, Blutdrucksteigerung und starken Schmerzen einherging. Röntgenologisch war im i.v. Pyelogramm auf der erkrankten Seite keine Ausscheidung festzustellen. Die erkrankte Niere war deutlich vergrößert und das Parenchym mit Kontrastmittel angereichert. Im retrograden Pyelogramm stellte sich ein normales Nierenbeckenkelchsystem dar. Durch Verabfolgung eines Humanfibrinolysins in Verbindung mit Heparin und Nicotinsäurepräparaten konnten sämtliche Erscheinungen rückgängig gemacht werden.