Schlafstörungen und ihre Pathogenese
Werner Grüter · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1962 · Heft 43 · S. 2178-2183
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Trotz aller in jüngster Zeit erzielten Fortschritte ist es noch nicht möglich, die physiologischen Gesetze der Schlaf-Wach-Regelung befriedigend zu definieren. Das alte Konzept von antagonistisch wirkenden Schlaf- und Wach-„Zentren” muß aufgegeben werden und der Annahme eines sehr komplizierten, vielfach verzahnten Regelsystems vegetativer Funktionen Platz machen. Zahlreiche rhythmische Abläufe sind ebenso an der Schlaf-Steuerung beteiligt wie psychische Faktoren. Der Formatio reticularis des Mittelhirns, dem Zwischenhirn und der Brücke kommen dabei besondere Bedeutung zu. — Nur unter Berücksicht…