Die Vektorkardiographie in der klinischen Diagnostik
R. Wenger · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1962 · Heft 50 · S. 2574-2579
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine reine Domäne der Elektrokardiographie bleiben die Rhythmusstörungen. Vorteile der Vektorkardiographie sind vor allem die große Anschaulichkeit sowie die einfache Beurteilung der Umlaufgeschwindigkeit. Klinisch diagnostisch kann die detailreichere Darstellung der Depolarisationsvorgänge in Form von Konturunregelmäßigkeiten bei Myokardschwielen im Alter, bei Myokarditiden, bei Herzmuskelinfarkten sowie beim Wolff-Parkinson-White-Syndrom von Bedeutung sein. Bei Hypertrophie oder Dilatation beider Vorhöfe finden sich im Vektorkardiogramm kennzeichnende Veränderungen. Bei beginnender Hypertrophie…