Zur Frage der Nierenbeteiligung beim Morbus Waldenström (Makroglobulinämie)
W. Schrade, E. Böhle, L. Hübner · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1958 · Heft 16 · S. 718-723
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Im sulfosalicylsäure-negativen Harn von 3 Patienten mit einer Makroglobulinämie Waldenström ließen sich, wie beim Gesunden, mit der Methode nach Böhle u. Fischer geringe Mengen Eiweiß nachweisen. Papierelektrophoretische Untersuchungen dieser Harne ergaben neben den Albuminen und banalen Globulinen eine auffällige Fraktion, die die gleiche Wanderungsgeschwindigkeit aufwies wie das Makroglobulin des Serums. Durch Ultrazentrifugen-Untersuchungen, die in 2 Fällen durchgeführt wurden, konnte festgestellt werden, daß die einzelnen Harneiweißfraktionen keine größere Sedimentationskonstante als Albumin…