Zur Ätiologie, Pathogenese und Therapie der Feerschen Krankheit1
Peter Stelgens · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1957 · Heft 11 · S. 378-381
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der von Zahorsky (1922) und Keller (1925) beobachtete Zusammenhang zwischen einem Quecksilberkontakt und dem Ausbruch der Feerschen Krankheit wurde 1947 von Fanconi und 1948 von Warkany und Hubbard bestätigt. Feststellungen englischer Autoren und eigene systematische Untersuchungen des Harns von 17 stationären Patienten in den Jahren 1949—55 zeigen, daß es sich um eine subakute oder chronische Vergiftung des Kleinkindes, vorwiegend mit quecksilberhaltigen Medikamenten, handelt. Schon Minimaldosen von 0,05 g Calomel können toxisch wirken. Die Patienten schieden das Metall monatelang im Harn aus. A…