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Über das Salzmangelsyndrom - hervorgerufen durch renale Kochsalzverluste bei Niereninsuffizienz (sog. „salt losing nephritis”)

R. Heintz, E. Schneider · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1957 · Heft 17 · S. 632-640

Dokument
891986
CareLit-ID
Jahr
1957
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
R. Heintz, E. Schneider
Ausgabe
Heft 17 / 1957
Jahrgang 82
Seiten
632-640
Erschienen: 1957-04-26 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Im Verlauf einer Niereninsuffizienz kann es infolge einer unzureichenden Rückresorption durch das geschädigte Tubulussystem zu großen renalen Natrium- und Chloridverlusten kommen. Es tritt ein Salzmangelsyndrom auf: Salzverlust-Niere, „salt losing nephritis”. An diese Diagnose lassen neben der Anamnese und den Zeichen der Urämie ein relativ niedriger Blutdruck, eine Polyurie, eine Exsikkose, Adynamie und Muskelschmerzen denken. Beobachtet werden ferner Nausea und Erbrechen. Die Diagnose wird durch den Nachweis einer Hypochlor- und Hyponaträmie bei hoher Chloridausscheidung im Harn erhärtet. Fehle…

Schlagworte

DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift