Eine neue Methode zur Behandlung des zervikalen Fluors
U. Wilbrand · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1956 · Heft 39 · S. 1584-1585
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Zur symptomatischen Behandlung des zervikalen Fluors wird Anastil empfohlen, das Guajakol enthält und bisher wegen seiner sekretionshemmenden Wirkung bei Erkrankungen der oberen Luftwege angewandt wurde, zumal es außerdem ein zähes Sekret löst. 35 Patientinnen, die an zervikalem Fluor litten, wurden täglich 50 mg Guajakol intravenös und 100 mg intramuskulär verabfolgt, bis zu insgesamt 1,5 g. Der Erfolg wurde nach den Angaben der Patientin und der Inspektion der Portio beurteilt. Von den 35 Patientinnen wurden 12 geheilt und 13 gebessert, 10 Frauen blieben unbeeinflußt. Mit Rezidiven muß gerechne…