Die Differentialdiagnose des konjunktivo-glandulären Syndroms von Parinaud
Fritz Müller · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1955 · Heft 04 · S. 152-154
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Diagnose des konjunktivo-glandulären Syndroms von Parinaud fußt auf der folgenden Trias: 1. Meist einseitige Konjunktivitis besonders der Conjunctiva tarsi mit starker Granulationsbildung, die teilweise zu Geschwüren führt, ohne Hornhautbeteiligung. 2. Sichtbare Lymphdrüsenschwellung. 3. Infektiöse Genese, meist durch Tiere übertragbar. Ätiologisch kommen die verschiedensten Erkrankungen in Betracht, die im einzelnen aufgeführt werden. Um eine differentialdiagnostische Klärung des Syndroms zu erleichtern, wird eine Zusammenstellung der dafür notwendigen Untersuchungen gegeben.