Kobrabiß mit letalem Ausgang
Hermann Probst · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1957 · Heft 48 · S. 2031-2032
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird über einen tödlich endenden Kobrabiß berichtet. Widrige Umstände vereitelten eine wirsame antitoxische Behandlung. Das Bild wurde beherrscht von der Wirkung der neurotropen Komponente des Kobragiftes. Der anfänglichen Erregung vegetativer Zentren folgten bald Zeichen der Bulbärparalyse unter Bevorzugung des N. oculomotorius, glossopharyngeus und vagus, an die sich eine Lähmung des Atem- und Kreislaufzentrums anschloß. Ausreichende Mengen Antitoxins sollten überall dort bereitgehalten werden, wo mit dem Biß einer Giftschlange gerechnet werden muß.