Zur Therapie des Morbus Paget
W. Beiglböck, R. Clotten · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1951 · Heft 51 · S. 1630-1632
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nach einer kurzen Diskussion über die Knochenbildung und mögliche Pathogenese der Pagetschen Krankheit wird die Auffassung vorgelegt, daß an ihrer Entstehung eine Störung der Knochengrundsubstanz beteiligt ist. Von dieser Auffassung ausgehend, wurden zwei Fälle mit Hypophysenimplantation (unter Erhaltung der ACTH-Wirkung) behandelt. Die vorläufige Besserung dieser Fälle und die gefundenen Veränderungen im Blutchemismus (insbesondere das Verhalten der Phosphatase) werden mitgeteilt. Neben der von Lasch empfohlenen Behandlung mit konträren Sexualhormonen soll hiermit auf die Möglichkeit der Behandl…