Differentialdiagnose der Hypercalcämie durch Messung der renalen Calciumausscheidung unter Parathormongabe
E. Keck, K. H. Göbbeler, H. Peerenboom, H. von Lilienfeld-Toal, H. L. Krüskemper · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1979 · Heft 45 · S. 1600-1604
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine schnelle Differentialdiagnose der Hypercalcämie aufgrund eines primären Hyperparathyreoidismus oder einer malignen Erkrankung mit oder ohne Knochenmetastasen kann lebensrettend sein. Die Bestimmung des Parathormons (PTH) ist häufig in kurzer Zeit nicht möglich. Ein Parathormon-Infusionstest (6 USP-Einheiten PTH/kg Körpergewicht × 20 min) ermöglicht über eine Messung der renalen Calciumausscheidung innerhalb von drei Stunden eine Differentialdiagnose. Bei Normalpersonen sank die Calciumausscheidung von 147 ± 90 auf 79 ± 54 μmol/h (x̄ ± s, n = 10). Beim primären Hyperparathyreoidismus mit Hype…