Pseudohyperkaliämie bei myeloproliferativen Erkrankungen
M. Fink, E. Hiller, D. Huhn, F. Brunswicker · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1979 · Heft 46 · S. 1639-1641
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei zwei Patienten im Blastenschub einer chronischen myeloischen Leukämie war das Serum-Kalium stark erhöht, während das Plasma-Kalium im unteren Normbereich lag und klinische Zeichen einer Hyperkaliämie fehlten. Bei beiden Patienten waren im peripheren Blut kernhaltige Thrombozytenvorstufen nachweisbar. Nach Reduktion der pathologischen Zellen unter zytostatischer Therapie normalisierte sich das Serum-Kalium. Obwohl nur relativ wenige Fälle von Pseudohyperkaliämie beschrieben sind, dürfte dieses In-vitro-Phänomen bei Patienten mit ausgeprägten Thrombozytosen und Leukämien häufiger sein als bishe…