Über den Einhornschen Fadentest im Rahmen der Röntgenuntersuchung
R. Pape, K. Schlager · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1962 · Heft 03 · S. 386-399
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird über mehr als 800 röntgenuntersuchte Fälle berichtet, bei denen wegen unklarer Ursachen einer Hämatemesis oder Melaena der modifizierte Einhornsche Fadenversuch durchgeführt wurde. Der Kranke schluckt abends einen dünnen Baumwollfaden mit Metallolive, dessen freies Ende am Mundwinkel angeklebt wird. Entfernung am nächsten Morgen unter Röntgenkontrolle. Bei hämorrhagischer Imprägnation können Blutungen aus dem Ösophagus, dem Magen, dem Duodenum und aus dem obersten Jejunum unterschieden werden. Den positiven Testen kommt hohe Verläßlichkeit zu; sie sprechen bei zweifelhaftem Röntgenbefund…