Einfluß der Röntgenbestrahlung auf die Toxizität der Pharmaka, die auf das vegetative Nervensystem wirken
A. Danysz, T. Zaczek · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1963 · Heft 02 · S. 208-210
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Röntgenbestrahlung weißer Mäuse mit 180 r verringert die Toxizität von Pilocarpin, Prostigmin, Priscol und Nikotin, erhöht diejenige von Ephedrin und Atropin und beeinflußt diejenige von Acetylcholin, Adrenalin, Sympatol und Iproniazid nicht. Die Toxizitätsveränderungen während der Strahlenkrankheit scheinen mit neurohormonalen Verschiebungen im bestrahlten Organismus zusammenzuhängen. Wenn auch die tierexperimentellen Ergebnisse nicht ohne weiteres auf den menschlichen Organismus übertragen werden können, so sind sie doch bemerkenswert und haben nicht nur theoretische Bedeutung.