Bemerkungen zur Ätiologie des Paget-v.-Sehrötter-Syndroms
J. Drewes · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1966 · Heft 12 · S. 865-877
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Im Gegensatz zu der vor allem im deutschen Schrifttum vertretenen Ansicht, daß das Paget-v.-Schrötter-Syndrom meist durch eine extravasale Gefaßverlegung bedingt ist, ist Verf. auf Grund eigener Erfahrungen — sein Beobachtungsgut umfaßt 33 phlebographierte Patienten, von denen 8 operiert worden sind — überzeugt, daß dem Paget-v.-Schrotter-Syndrom in der uberwiegenden Mehrzahl der Falle eine Thrombose der V. subclavia oder auch der V. axillaris zugrunde liegt. An Bildbeispielen wird gezeigt, daß die Phlebographie wesentlich zur Klarung der Art des Gefaßverschlusses beizutragen vermag.