Zur Röntgendiagnostik beim enteralen Proteinverlustsyndrom
A. Wagner, V. Schneider, M. Georgi · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1968 · Heft 09 · S. 280-291
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Patienten mit enteralem Proteinverlustsyndrom bei intestinaler Lymphangiektasie zeigen infolge des ausgeprägten, generalisierten Mucosa- bzw. Darmwandödems ein Röntgenbild des Dünndarms, das zur Diagnose hinleitet. Es zeichnet sich aus durch: 1. Eine auffallend kontinuierliche Darstellung der Dünndarmschlingen bzw. eine geringfügige Segmentierung und Flockung des Kontrastbreies. Diese kontinuierliche Füllung wird durch eine Beeinträchtigung der Mischbewegungen infolge des Darmwandödems erklärt. 2. Eine Rigidität der Darmschlingen, die in schweren Fällen, ähnlich wie bei der Enteritis regionalis,…