Der Einfluß der Kontrastmittelinjektion in den Aortenbulbus auf die Myokarddurchblutung
R. Felix, N. Hahn, H.-J. Meuser, A. Düx · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1969 · Heft 10 · S. 511-519
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nach Injektion von Urografin 76% in den Aortenbulbus tritt im Mittel nach einer initialen Senkung von 30—60 sec Dauer eine Steigerung der lokalen myokardialen Durchblutung ein, deren Maximum etwa bei 3 min p.i. liegt und die ca. 30 min andauert. Eine zweite Kontrastmittelinjektion während dieses Zeitraraumes führt zu einer weiteren Zunahme der Durchblutung. Es hängt vom Umfang der reaktiven Durchblutungssteigerung ab, ob diese zu einer Erweiterung der extramuralen Koronararterien führt und damit angiographisch nachweisbar wird. Die Ursache der kurzfristigen Durchblutungssenkung im Herzmuskel ist…