Nierenhämatome bei Antikoagulantientherapie
E. Voegeli, R. Saxer · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1972 · Heft 08 · S. 187-191
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei drei Fällen von massiver Nierenblutung durch Antikoagulantientherapie werden die urographischen und angiographischen Befunde besprochen. Die als intrarenale, subkapsuläre und perirenale Expansivitäten imponierenden Hämatome bieten erhebliche differentialdiagnostische Schwierigkeiten bei der Abgrenzung gegenüber hypovaskulären Nierentumoren und können deshalb zur Nephrektomie Anlaß geben. Eine solche ist infolge der offensichtlichen Rückbildungstendenz der Hämatome nur in Ausnahmefällen indiziert.