Die Hyperostosis triangularis ilii - das sakroiliakale knöcherne Streßphänomen. 2. Teil (Inzidenz, Prognose, Pathogenese, Ätiologie, Tracerstudium, Differentialdiagnose)
W. Dihlmann · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1976 · Heft 02 · S. 154-160
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In der vorderen Iliumgelenkecke befindet sich unmittelbar am Sakroiliakalgelenk eine physiologische Hyperostosezone. Sie hat die Gestalt einer dreieckigen Pyramide. Wegen ihrer geringen Größe ist sie einerseits röntgenologisch invisibel, andererseits jedoch ein Indikator für die ungestörte Lastübertragung des Körperstammgewichtes auf die unteren Extremitäten. Wird diese Hyperostosezone nämlich aus irgendeinem, hier im einzelnen geschilderten Grund überlastet, so vergrößert sie sich formgetreu und erscheint im Röntgenbild als Hyperostosis triangularis ilii. In etwa 50% der Fälle kommt es gleichzei…