Moyamoya-Syndrom bei tuberkulöser zerebraler Arteriitis
P. Stoeter, K. Voigt · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1976 · Heft 06 · S. 516-519
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einer 54jährigen Frau, die an einer kulturell gesicherten tuberkulösen Meningitis erkrankt war, ließen sich angiographisch die für die tuberkulöse Arteriitis typischen Zeichen nachweisen: Stenosierung des supraklinoidalen Karotissiphonschenkels rechts und der Basilararterie, multiple periphere Mediaastverschlüsse und ein leichter Hydrocephalus internus. Als Rarität fanden sich zusätzlich seltene Kollateralversorgungen durch ein basales Moyamoya-Gefäßnetz, das den ebenfalls verschlossenen rechten Mediahauptstamm überbrückte, sowie eine transtentorielle Anastomose des linken Ramus meningeus der…