Das Frauenbild im ausgehenden 19. JahrhundertEin Beitrag zur Geschichte der Gründung des Evangelischen Diakonievereins (Teil II)
Gaida, U. · Die Diakonieschwester, Berlin · 2006 · Heft 2 · S. 22 bis 26
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Im 19. Jahrhundert begannen unverheiratete Töchter nach eine Lebensaufgabe und einem Betätigungsfeld zu suchen, weil sie sich selbst nutzlos fühlten und in einer Gesellschaft legitimer Leistungserwartungen auch so empfunden wurden. Fehlende Bildungsund Berufsmöglichkeiten waren für Frauen ein reales Problem. Die Autorin stellt die Forderungen Louise Otto Peters (1819-1895) vor, die 1865 den Allgemeinen Deutschen Frauenverein (ADF) gründetet. Hedwig Dohm (1833-1919) ging auf die Doppelrolle von Frauen ein, die als verheiratete Frauen ihre Familienrolle und die Berufstätigkeit in ein Verhältnis setzen mussten.