Liquorzirkulationsstörungen nach Subarachnoidalblutungen — vergleichende pneumenzephalographische und liquorszintigraphische Untersuchungen
J. Menzel, P. Georgi, A. Krastel · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1978 · Heft 11 · S. 565-570
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Blutungen in den Subarachnoidalraum führen in einer Reihe von Fällen zu reaktiven, narbigen Veränderungen an den Leptomeningen. Erreichen diese Veränderungen eine bestimmte Ausdehnung, kann die Liquorresorption eingeschränkt werden. Folge ist schließlich eine Ventrikelerweiterung, die klinisch in schweren Fällen mit Demenz, Gangataxie und Inkontinenz einhergeht. Zur frühzeitigen Erkennung dieser Liquorzirkulationsstörungen wurden 165 Patienten mit spontanen, traumatischen und operativ bedingten Subarachnoidalblutungen zunächst liquorszintigraphisch erfaßt. Zeigten sich dabei pathologische Verläuf…