Spinale Reizerscheinungen nach Myelographien mit Amipaque bei Patienten mit schweren Kyphoskoliosen
H. Vogelsang, R. E. Schmidt · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1979 · Heft 07 · S. 90-92
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 2 Patienten, die schwere Kyphoskoliosen aufwiesen und mit dem neuen nicht-ionisierenden Kontrastmittel Amipaque myelographiert worden waren, traten erhebliche spinale Reizerscheinungen auf. Es wird diskutiert, ob die Fehlhaltung und eine dadurch bedingte stark verlangsamte Durchflußgeschwindigkeit mit verlängerter Einwirkung auf das (vorgeschädigte?) Rückenmark dafür verantwortlich zu machen ist. Patienten mit derartigen Fehlhaltungen der Wirbelsäule bedürfen auch bei Verwendung von Amipaque einer besonders strengen Indikation zur Vornahme der Myelographie.