Pseudotumoren der Nebenniere – Fehlinterpretationen und ihre Vermeidbarkeit
R. Sörensen, C. Hofmann, D. E. Apitzsch · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1979 · Heft 09 · S. 281-286
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 13 Patienten, die unter dem Verdacht eines Nebennierentumors angiographiert wurden, stellte sich heraus, daß die Indikation zur invasiven Diagnostik aufgrund einer Fehlinterpretation der Voraufnahmen (Abdomenübersicht, intravenöses Urogramm, Tomogramm, Urotomogramm) erfolgt war. Milzvarianten, Summationseffekte durch Pankreasschwanz und Milzrandüberlagerungen sowie flüssigkeitsgefüllte Hohlorgane wie Magenfundus und Bulbus duodeni wurden als Ursachen erst nach invasiver Untersuchung erkannt. Die Möglichkeiten zur Vermeidung derartiger fehlerhafter Indikationsstellungen werden besprochen.